SQINpedia – Das SQIN Haut-Glossar

SQINpedia

Das Lexikon für alle Themen rund um deine Haut. Egal ob du Veränderungen entdeckst oder dich informieren willst – unser Haut Glossar hilft dir, dich in allen relevanten Themen zu orientieren.

Solltest du den Verdacht haben, an einer Hauterkrankung zu leiden, wende dich an einen Dermatologen. Für einen ersten Check ist die SQIN App die perfekte Anlaufstelle.

A  B  C  D  E  F  G  H  I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   X   Y   Z

A

Akne:

Anzeichen sind ständig oder schubhaft auftretende Pickel und entzündete Hautstellen, die optisch einem Hautausschlag ähneln. Akne entsteht aus einem Zusammenspiel verschiedener genetischer Faktoren. Dabei wird eine chronische Entzündung der Talgdrüsenfollikel ausgelöst.

Typ 1: Akne neonatorum

Akne Typ 1 tritt bei Neugeborenen, meist als Pickel an Wangen-, Stirn- oder Kinnpartie auf. Durchschnittlich sind 20 % der Babys betroffen. Männliche Babys sind dabei häufiger betroffen. 

Typ 2: Acne infantum

Diese Form von Akne betrifft Säuglinge im Gesicht, meist zwischen dem dritten und zwölften Lebensmonat. Jungen sind deutlich anfälliger als Mädchen. Betroffene leiden unter Knötchen in der Haut oder eitrigen Pusteln.

Typ 3: Acne vulgaris

Acne vulgaris ist die bekannteste Form von Akne, die in der Pubertät in Bereichen wie Gesicht oder Rumpf auftritt. Über 70 % der Jugendlichen weisen Akne-typische Hautveränderungen auf, die in einigen Fällen bis zu dem 25. Lebensjahr andauert. 

Typ 4: Acne tarda

Akne Typ 4 ist auch bekannt als Spätakne und tritt meist am Kinn- und Kieferbereich im Gesicht auf. Hauptursachen hierfür sind Hormonschwankungen, wie beispielsweise durch Schwangerschaft, Beginn oder Absetzen hormoneller Verhütung oder Berufsstress.

Affenpocken:

Affenpocken sind eine Viruserkrankung, die symptomatisch auf der Haut auftritt. Die Erkrankung heilt zumeist von selbst ab. Die Behandlung bezieht sich auf die Symptome. Affenpocken äußern sich in juckenden Hautveränderungen, welche dermatologisch behandelt werden können. Fieber sowie Muskel- und Gelenkschmerzen können weitere Symptome sein.

Aphten

Aphten sind schmerzhafte, meistens aber harmlose Entzündungen an Schleimhäuten, wie im Mund oder im Genitalbereich. Diese lassen sich durch weiße- oder gelblich-runde Flecken erkennen. Meist gehen Aphten mit einer Überreaktion des Immunsystems einher, die oftmals durch Infektionskrankheiten oder Nährstoffmangel ausgelöst wird.

B

Basaliom (Weißer Hautkrebs)

Das Basaliom ist eine der am häufigsten auftretenden Formen des weißen Hautkrebs. Siehe auch: Weißer Hautkrebs / Basalzellkarzinom 

Beschaffenheits-Hauttypen

Die Beschaffenheit von Hauttypen kann sich im Laufe des Lebens durch innere oder äußere Einflüsse ändern.
trockene Haut:
Trockene Haut ist daran zu erkennen, dass sie ohne Feuchtigkeitszufuhr oft rau anfühlt und spannt. Sie produziert wenig Talg, wodurch ihr ein Schutzfilm vor Feuchtigkeitsverlust fehlt. 
ölige/fettige Haut: 
Eine übermäßige Produktion von Talg führt zu glänzender, fettiger Haut, die anfälliger für Pickel ist.
Mischhaut:
Bei der Mischhaut finden sich trockene,  sowie ölige Stellen auf der Haut vor. Häufig ist die Haut um die  T-Zone im Gesicht (Stirn, Nase, Kinn) ölig und an Wangen trocken.
normale Haut:
Normale Haut ist weder besonders trocken oder ölig und bereitet wenige oder keine Hautprobleme. Die Talgproduktion befindet sich in Balance.

Borreliose

Bei Borreliose handelt es sich um Infektionskrankheit die vor allem durch Zecken übertragen wird. Eine Borreliose sollte behandelt werden um Spätfolgen zu vermeiden. Das können zum Beispiel Schäden am Gehirn oder Herzen sein.
 

C

Cafe-au-lait-Flecken

Hellbraune Hautflecken werden auch als Cafe-au-lait-Flecken bezeichnet. Im Allgemeinen handelt es sich um ungefährliche Hautveränderungen. In einzelnen Fällen, ist diese Pigmentveränderung eine Begleiterscheinung anderer Erkrankungen und sollte deshalb vom Hautarzt begutachtet werden.

F

Furunkel

Furunkel sind Entzündungen, die bis in tiefste Hautschichten reichen. Zu Beginn sind diese meist kleinflächig, doch schwellen im Laufe der Erkrankung zu schmerzhaften, eitrigen Knoten an. Entleeren sie sich nicht innerhalb weniger Tage von selbst, sollten sie umgehend ärztlich behandelt werden. Oftmals hinterlassen Furunkel kleine Narben.

H

Hämorrhoiden

Bei einer Vergrößerung der Blutgefäße im Analbereich treten Symptome wie Schmerzen beim Stuhlgang, Blutungen, Juckreiz oder Nässen auf. Die natürliche Funktion von Hämorrhoiden ist es, den Schließmuskel abzudichten. Bei körperlicher oder psychischer Überlastung oder Bewegungsmangel entsteht eine übermäßige Schwellung.  Hautkrebs
Weißer Hautkrebs / Basalzellkarzinom:
Der weiße Hautkrebs, auch Basalzellkarzinom ist durch eine rote, glänzende Stelle mit auffälligem Rand erkennbar. Er entsteht vor allem durch UV-Strahlen und tritt meist im Kopf- und Halsbereich auf. Helle Hauttypen sind anfälliger für weißen Hautkrebs.
Weißer Hautkrebs / Spinozellulares Karzinom:
Das Spinozellulare Karzinom ist eine Form des weißen Hautkrebs. Symptome hierbei sind verhornte oder schuppige Stellen auf der Haut oder auch Knötchen. Ursachen und Auftreten sind dem Basalzellkarzinom sehr ähnlich.
Schwarzer Hautkrebs / Melanom:
Hinweise für schwarzen Hautkrebs sind dunkle Stellen auf der Haut, die auch bläulich, rötlich oder bräunlich verfärbt sein können. Oft werden diese für ein eigenartiges Muttermal oder Leberflecke gehalten. Sie entstehen aufgrund von Sonnenschäden. Im fortgeschrittenen Stadium verbreiten sich Ableger von den Tumorzellen (Metastasen) im ganzen Körper.

Hautsensibilität

Die Hautsensibilität beschreibt, wie widerstandsfähig die oberste Hautschicht auf äußere Einflüsse reagiert. Wärme, Kälte, mechanische Reizungen, UV-Strahlen oder auch Duftstoffe lösen bei sensibler Haut deutlich schneller Symptome wie Rötungen, Spannungsgefühle oder verschuppte Stellen aus. Die Ursachen sind vielseitig, dennoch oft den genetischen Veranlagungen zurückzuführen.

M

Milien

Milien, umgangssprachlich auch Grießkörner genannt, sind harmlose, gutartige Zysten aus Talg. Betroffene können sich von den kleinen weißen Knötchen, die häufig um die Augenpartie herum entstehen, kosmetisch gestört fühlen. Milien können von einem Hautarzt mechanisch oder mithilfe von einer Laserbestrahlung entfernt werden.

N

Nagelpilz

Nagelpilz ist eine ansteckende Pilzinfektion der Fuß- oder Fingernägel. Häufig entsteht er durch eine Ausbreitung von Fußpilz, Immunschwäche oder Kontakt mit Erregern. Im klassischen Verlauf ist zunächst der obere Nagelrand betroffen. Später bilden sich Hohlräume im Nagel, weiße Streifen oder Flecken und der Nagel verfärbt sich gelblich.

Neurodermitis / Atopische Dermatitis:

Von Neurodermitis Betroffene klagen über juckende Stellen, Ausschlag, raue und trockene Haut die flächenweise auftreten kann. Verantwortlich dafür ist eine Funktionsstörung der Hautbarriere. Die Haut ist dadurch anfälliger für Allergien. Bei Neurodermitis handelt es sich um eine chronische Erkrankung die gemeinsam mit dem Hautarzt behandelt werden sollte.

P

Pickel

Pickel sind eine Entzündungsreaktion der Haut. Abgestorbene Hautzellen blockieren die Talgdrüsen und behindern den Abfluss von Talg. Die Immunreaktion der Haut führt zu einer Entstehung von Eiter.  Pickel können durch innere und äußere Einflüsse entstehen. Äußere Einflüsse können Reaktionen auf Inhalts- oder Wirkstoffe oder Unverträglichkeiten innerhalb von Kosmetikprodukten sein. Hormonelle Schwankungen im Körper begünstigen ebenfalls die Entstehung von Pickeln.

S

Schuppenflechte / Psoriasis:

Trockene, rote Stellen in Gegenden wie Kopf, Ellbogen oder Knien können ein Hinweis für die Schuppenflechte sein. Dies ist eine chronische Entzündungskrankheit der Haut. Ein ungesunder Lebensstil wie viel Stress, Übergewicht oder Rauchen ist Hauptauslöser und Unterstützer der Krankheit.

Sonnenbrand

Sonnenbrand tritt auf, wenn die hauteigenen Schutzmechanismen, wie die Bildung von Melanin, überlastet sind. Hautzellen werden geschädigt, was sich durch gerötete, druckempfindliche Hautstellen mit erhöhter Temperatur bemerkbar macht. Bei starker Schädigung entstehen Bläschen und die Haut pellt sich.

T

Tinea pedis (Fußpilz)

Fußpilz entsteht oft durch einen feuchten Bereich zwischen den Füßen und ist eine ansteckende Hauterkrankung. Die Hautstellen sind gerötet, schuppen, bilden eine Hornschicht oder Risse. Bleibt der Pilz unbehandelt, breitet er sich aus. Häufig tritt gleichzeitig auch Nagelpilz auf.

U

UV-Hauttypen

Diese Hauttypen werden auch die Hauttypen nach Fitzpatrick genannt. Die Eigenschutzzeit der Haut variiert je nach Hauttyp von ca. 15 bis 90 Minuten. Die Eigenschutzzeit ist die Zeit, in der die Haut  ungeschützt der Sonne aussetzen kann, ohne dass Rötungen auftreten. Achtung: Sonnenschäden aufgrund von fehlendem Sonnenschutz betreffen jeden Hauttypen und können langfristig zu Hautkrebs führen.

Hauttyp 1

Hauttyp 1 reagiert sehr sensibel auf Sonneneinstrahlung, bekommt schnell Sonnenbrand und wird nicht braun. Personen haben sehr helle Haut und Augen, blondes oder rotes Haar, sehr oft auch Sommersprossen.

Hauttyp 2:

Eine helle Haut, die nur mäßig bräunt und schnell zu Sonnenbrand neigt, sind Merkmale von Hauttyp 2. Die Haar- und Augenfarbe der Betroffenen neigt von hellen Farben bis hin zu braunen Tönen.

Hauttyp 3:

Hauttyp 3 bräunt leicht und bekommt weniger schnell einen Sonnenbrand. Er weist nur sehr selten Sommersprossen auf. Die Farbe von Augen und Haar variiert und ist häufig auch dunkler.

Hauttyp 4:

Eine olivfarbene Haut, dunkles Haar und dunkle Augen zeichnen Hauttyp 4 aus. Dieser bräunt schnell und ist wenig anfällig für Sonnenbrand.

Hauttyp 5:

Hauttyp 5 hat braune Haut, dunkles Haar und Augen und bekommt nur selten Sonnenbrand.

Hauttyp 6:

Hauttyp 6 hat sehr dunkle Haut, Haar und Augen. Die Haut hat aufgrund genetischer Veranlagungen den vollen Bräunegrad bereits erreicht und bekommt nur in seltensten Ausnahmefällen Sonnenbrand.

V

Varizellen (Windpocken)

Windpocken sind eine typische Viruserkrankung im Kindesalter durch eine Ansteckung über die Luft oder per Schmierinfektion. Symptome sind zunächst starker Juckreiz, der zu rötlichen Papeln führt und später zu Bläschen, die mit klarer Flüssigkeit gefüllt sind. Zusätzlich tritt Fieber auf.

W

Warzen:

Warzen sind runde, wuchernde Stellen auf der Haut. Es gibt verschiedenste Therapien zur Behandlung von Warzen, die sich vor allem empfehlen, wenn diese als störend empfunden wird. Es gibt verschiedene Formen von Warzen- die häufigste ist die Humane Pappilomavirus. Die Genitalwarzen stellen eine spezielle Form der Warzen dar und sollten vom Dermatologen behandelt werden.

Windeldermatitis

Windeldermatitis betrifft meist Säuglinge oder Personen mit Blasenschwäche. Ist der Windelbereich ständig feucht, quillt die Haut auf und ist anfällig für Infektionen oder Pilze. Die Haut juckt, brennt, bildet kleine Pickel und ist gerötet.

Hat dir unser Haut-Lexikon geholfen?

No Responses/5